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"Gottes kleines Paradies", so wird Bohol liebevoll von den
Insulanern genannt und dies nicht zu Unrecht, denn auf der Insel
finden sich die vielfältigsten Reize der Philippinen wieder.
Die mit etwa 4200 km² zehntgrößte Insel des Philippinen Archipels,
wird den Zentralvisayas zugerechnet.

Bohol liegt zwischen den beiden größten Nachbarinseln "Cebu"
(im Westen) und "Leyte" (im Nordosten). Sie besitzt eine in der
"Visayas-Gruppe" einzigartige Topographie.
Das gesamte Inselinnere ist ein landschaftlich intensiv genutztes Plateau, das im Norden sanft, im Südosten dagegen abrupt zum
Meer hin abfällt. Vor der West-, Nord- und Nordostküste findet
man dutzende kleiner Inseln, sowie hunderte von Sandbänken
und farbenprächtigen Korallenriffen.
Das Gebiet zeichnet sich dadurch aus, dass es von der Schifffahrt gemieden wird, aber als ein Dorado für Wassersportler gilt.

Bohol ist eines der größten Kokosanbaugebiete der Philippinen.
Das regionale Handwerk produziert vor allem Flecht- und Korbwaren
sowie Rattanmöbel.

An den Kirchen Bohols lässt sich der Einfluss der spanischen Kolonialherrschaft wiedererkennen, sie lassen sich durch
Details, die unverkennbar aus Einflüsse moslemischen Stilempfindens entstanden sind unterscheiden.

Trotz zahlreicher Sehenswürdigkeiten und einer relativ gut entwickelten Infrastruktur, ist Bohol bislang bei weitem keine
ausgesprochene Urlaubsinsel. Bohol kennt keine ausgeprägten Regen- bzw. Trockenperioden; vor allem im Inselinneren müssen
sie immer mit etwas Regen rechnen.

Im geographischen Zentrum der Insel, nahe der Ortschaft "Carmen" liegen die sagenumwobenen "Chocolate Hills". Nach einer Legende
der Insulaner, schreibt man die Herkunft dieser  Hügel den verflossenen Tränen eines Riesen zu,  der vor Jahrhunderten dort gelebt haben soll.

Sie sind eine einmalige Naturschönheit und eine der größten Attraktionen der Philippinen.
Auf einem weiten, dem Meeresspiegel um etwa  500 m überragenden Plateau erheben sich mehr als 1.000 gleichförmige Hügel, deren  Bewuchs aus Cogongras und niedrigem  Buschwerk, sich gegen Ende der Trockenzeit zu einer schokobraunen Färbung verändert, das ihnen wohl den Namen "Chocolate Hills" einbrachte. Über ihre geologische Entstehungsgeschichte gibt es bislang nur Vermutungen, aber keine schlüssigen Beweise.

Bei "Loay" mündet der "Loboc-River" in die Mindanao Sea, von dort aus sollten sie gemeinsam mit uns, eine landschaftlich sehr
reizvolle Floßfahrt über den größten Fluss von Bohol unternehmen, um vielleicht in den kühlen Fluten der "Loboc-Wasserfälle"
zu verweilen.

Die Besichtigung des kleinen "Tontonan Hydrokraftwerks" mit
einem der schönsten Wasserfall Bohols, ist auch für alle technisch
interessierten Urlauber eine gute Möglichkeit, eine sehr umweltbewusste und fortschrittliche Art der Stromerzeugung
kennen zulernen.

In der Umgebung von "Corella" leben die kleinsten Affen der Welt, eigentlich eine Halbaffenart, "Tarsiere" (Tarsius philipinensis),
sie zeichnen sich durch ihre großen, runden Augen und einem
verhältnismäßig langen Schwanz aus.

Im Dorf "Bo-ol", markiert ein Gedenkstein den Ort, an dem ein Blutsbund zwischen dem Konquistador "Miguel Lopez de Legazpi" und dem Stammeshäuptling "Sikatuna" stattfand.

Erleben sie 10 Grad über dem Äquator ein tropisches, fast unberührtes Urlaubsparadies.  

Unser Bituon-Beach-Resort liegt in der Bucht von Guindulman inmitten einer malerischen Landschaft mit kristallklarem Wasser, kleinen weißen Stränden und einer phantastischen
Unterwasserwelt.

Genießen sie ihre Abende auf unserer Terrasse mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang an der Guindulman-Bay.